Der Hamburger Stadtteil Rotherbaum zeichnet sich genau wie sein nördlicher Nachbar Harvestehude101 durch die Lage an der Alster und die Nähe zur Innenstadt aus. Der Name Rotherbaum stammt von dem rot angestrichenen Schlagbaum des Zolls am Anfang der Chaussee nach Eppendorf109, der heutigen Rothenbaumchaussee, aus der Zeit um 1729.
Die 16.522 Einwohner Rotherbaums leben in einem grünen Stadtteil ohne Großstadtlärm. ßhnlich wie in Harvestehude101 dominieren hier prächtige Villen, edler Altbau, ruhige kleine Wohnstraßen und gut betuchte Einwohner, vor allem im mondänen Pöseldorf an der Alster. Auch zahlreiche Konsulate schätzen die repräsentative Lage in Rotherbaum und haben sich hier niedergelassen. Der Name Pöseldorf ist ein alter Ausdruck, der sich auf die Bürger bezieht, die sich am Viertel an der Alster zum "Pöseln" (Gärtnern ohne wirtschaftlichen Nutzen) niederließen. Eine bekannte Gärtnerin aus Pöseldorf war Emma Budge, die Frau von Henry Budge.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Rothenbaumchaussee, 20148 Hamburg U-Bahn: U1: Hallerstraße
Ein Beispiel der luxuriösen Villen in Hamburg-Rotherbaum ist das Budge-Palais. Das Budge-Palais am Harvestehuder Weg 12 in Pöseldorf gehörte ursprünglich Ivan Gans, der das Gebäude von dem bekannten Hamburger Architekten Martin Haller 1887 erbauen ließ.
Der jüdische Kaufmann Henry Budge kaufte die schöne, klassizistische Villa und ließ sie nach den Plänen des Erbauers Martin Haller von 1900 bis 1909 in eine Art Schloss umgestalten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Budge-Villa zur Begegnungsstätte bekannter Künstler. Noch heute kann man den inzwischen an anderer Stelle wieder aufgebauten Spiegelsaal, den Henry Budge seiner Kunst liebenden Frau Emma zum Geburtstag schenkte, in voller Pracht bewundern.
Am Ufer der Alster liegt der schöne Wanderweg.
Unter der NS-Diktatur wurde die Budge-Villa zwangseingenommen und diente der Hamburger Gauleitung. Heute befindet sich die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) in der Budge-Villa, die der breiten ßffentlichkeit zugänglich ist.
Wunderschön vor allem bei Sonnenschein präsentiert sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Alsterufer, auf dessen Alsterwanderweg unzählige Jogger und Spaziergänger anzutreffen sind.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg
Bei einem Spaziergang auf dem Alsterwanderweg passiert man den am Alsterufer 21 gelegenen ältesten deutschen Ruderclub "Hamburger und Germania Ruderclub". Der Hamburger Ruderclub wurde im Jahre 1836 am heutigen Standort gegründet - der Germania Ruderclub 1853 am Langen Zug. Bedingt durch wirtschaftliche Probleme nach dem Ersten Weltkrieg kam es 1934 zum Zusammenschluss der beiden Ruderclubs zum heutigen Hamburger und Germania Ruderclub. Nach dem englischem Leander Boat Club in Henley ist der Club sogar der zweitälteste Ruderclub weltweit.
Der Stadtteil Rotherbaum98 wird jedoch auch stark durch die Universität Hamburg91 im Grindelviertel sowie von den fast 40.000 Studenten der Universität geprägt. Im Univiertel entstand eine Vielzahl von Kneipen und kleinen Restaurants, die besonders im Sommer das Straßenbild prägen, zudem gibt es hier Bars und Kinos. Die Universität sorgt damit in Rotherbaum98 für eine bunte Mischung von alteingesessenen vermögenden Leuten und jungen, weniger vermögenden Studenten aus aller Welt. Diese Kombination spiegelt sich auch im gastronomischen Angebot und den Einkaufsmöglichkeiten wider. Das Angebot reicht von kulinarischen Spezialitäten und exklusiven Restaurants bis zum einfachen Döner und von exquisiten Boutiquen beliebter Designer bis zum Secondhand-Laden.
Die Universität Hamburg91 offeriert auch ein kulturelles Angebot in Rotherbaum98, zu ihr zählen das Museum für Völkerkunde99 an der Rothenbaumchaussee, das Zoologische Museum am Martin-Luther-King-Platz, das Mineralogische Museum an der Grindelallee und das Geologisch-paläontologische Museum im Geomatikum.
Anschrift und Verkehrsanbindung:
Adresse: Alsterufer 21, 20354 Hamburg
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Campus der Universität zog 1970 das legendäre Abaton-Kino in ein ehemaliges Parkhaus ein. Bekannt wurde das Haus als erstes deutsches Programmkino. Werner Grassmann und Winfried Fedder riefen das alternative Kino ins Leben und gaben ihm den Namen Abaton, damit es möglichst weit oben im Telefonbuch stünde.
Hallo, Ich komme aus Hamburg/Rotherbaum meine freundin wohnt in Schleswig-Holstein .. sie kommt bald nach Hamburg & wir wollten essen gehen und zum Dom .. Meine frage: Gibt es in Hamburg Centrum oder bisschen ausserhalb ein gutes und günstiges Hotel ? Es sollte Modern sein und höchstens 30€ p.P. kosten das wichtigste ist halt das es modern ist und das mit sich sofort wohlfühlt. kennt ihr da ein paar empfehlenswerte hotels ? danke MfG Maik weiterlesenantworten
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