Die St. Pauli51 Landungsbrücken stellen einen der anziehendsten Publikumsmagneten der Hansestadt dar. Zwischen Niederhafen und Fischmarkt54 lädt der sogenannte "Wasserbahnhof" zu jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang an der Elbe ein. Nirgends erhält man besser einen typischen Eindruck von Hamburg: international, bunt, oft windig, aber wunderschön. Auf den 688 Meter langen, schwimmenden Pontons, wie Einheimische die schwimmenden Brücken nennen, tummeln sich Menschen aus aller Herren Länder.
Unbeschreiblich ist das in Deutschland einzigartige Flair von Fernweh, Freiheit und Globalität, wenn man auf den Landungsbrücken entlang schlendert, sich die oft herrschende "steife Brise" um die Nase wehen lassen, den charakteristischen Geruch des Hafenwassers wahrnimmt und die phantastische Aussicht über den Hamburger Hafen80 genießen kann. Rund um die Uhr können Besucher hier Boote, Schiffe und Fähren jeder Größe und jeden Typs beobachten. Stundenlang sitzen hier viele Reisende und Einheimische, um dem eindrucksvollen Treiben auf der Elbe zuzuschauen, Langeweile kommt dabei nie auf.
Souvenirs werden in zahlreichen kleinen Läden angeboten, etliche Restaurants bieten nicht nur, aber natürlich auch Fisch an und die netten Cafés laden zum draußen sitzen ein.
Auf dem gegenüberliegendem Ufer der Elbe befinden sich unzählige Container in dem riesigen Containerhafen. Oft fungiert auch das große Dock der Werft Blohm und Voss am südlichen Elbufer als Fernsehkulisse. Wer Glück hat, kann das interessante Manöver beobachten, wenn ein Kreuzfahrtschiff oder ein anderer schwimmender Koloss gerade an- oder abdockt.
Gut zu erkennen ist ebenfalls das am gegenüberliegenden Ufer gelegene Theater des Hafens 74, in dem seit einigen Jahren das Welterfolgsmusical "König der Löwen" aufgeführt wird. Fast noch interessanter als der Anblick des Theaters gegenüber sind die kleinen knallgelben Shuttlefähren, die die Besucher des Musicals auf die andere Elbseite hinübersetzen.
Theater des Hafens mit König der Löwen
Die Anlegestege der Landungsbrücken sind mit Brücken verbunden.
Ideal für einen Spaziergang: die Landungsbrücken am Hafen.
Farbenfroh präsentieren sich, an ihrem Dauerliegeplatz in Richtung Osten gelegen, das alte grüne Großsegelschiff "Rickmer Rickmers" sowie der an der ßberseebrücke festgemachte weiß-rote Stückgutfrachter "Cap San Diego".
Die Geschichte der Landungsbrücken lässt sich bis ins Jahr 1839 zurückverfolgen, als hier ein Anlegeplatz für Dampferschiffe geschaffen wurde, die mit Kohle befeuert wurden. Die damals am Stadtrand liegende Position vereinte gleich zwei Vorteile miteinander: Erstens gab es genügend Platz, um die Mengen an Kohle zu lagern und zweitens verlagerte man die Brandgefahr durch die Kohlebefeuerung aus der Stadt heraus.
Bereits seit 1907 existieren die Landungsbrücken aus schwimmenden Pontons, die den Tidenhub von 3,40 Metern zweimal täglich ausgleichen. Trotz der Entfernung von mehr als 100 Kilometer zur Nordsee sind die Auswirkungen von Ebbe und Flut in Hamburg noch enorm zu spüren. Die schwimmenden Pontons waren zunächst über zehn bewegliche Brücken mit dem Festland verbunden, die sich je nach Wasserstand noch heute in einem anderen Winkel neigen.
In den Jahren von 1907 bis 1909 kam ein 205 Meter langes Abfertigungshaus hinzu, womit die Architektengemeinschaft Raabe & Wöhlecke einen repräsentativen Schiffsbahnhof schuf, der damals noch für die Abfertigung der Personendampfer von ßberseelinien genutzt wurde. Von diesem Schiffsbahnhof aus flüchteten zahlreiche Juden vor den Nationalsozialisten und hofften auf eine bessere Zukunft in Amerika. Eine Gedenktafel erinnert noch heute an das tragische Schicksal der "St. Louis" und die über 900 Flüchtlinge an Bord, die vor Kuba angekommen sind, aber nicht ins Land gelassen wurden.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Landungsbrücken zu drei Vierteln zerstört. Anfang der 1950er Jahre wurden sie wiederaufgebaut. Im Jahr 1999 wurden die Landungsbrücken modernisiert. Heute fungieren die Landungsbrücken als Schiffsanleger für die unterhaltsamen Hafenrundfahrten, andere Ausflugsfahrten, den Linienverkehr nach Finkenwerder, Oevelgönne und Blankenese77 sowie Transfers ins Alte Land, nach Stade oder auf die Insel Helgoland.
Die Landungsbrücken in der Dämmerung
Hamburger Hafen bei Nacht
Straße entlang der Landungsbrücken am Hafen
Der Gebäudekomplex der ehemaligen Abfertigungshalle schließt in östlicher Richtung mit dem Pegelturm ab, an dem nicht nur eine Uhr angebracht ist, sondern auch ein Wasserstandsanzeiger. Am westlichen Ende befindet sich der Eingang des alten Elbtunnels. Seit 2003 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Anschrift und Verkehrsanbindung St. Pauli Landungsbrücken:
Adresse: Bei den St. Pauli Landungsbrücken, 20359 Hamburg S-Bahn: S1, S3: St. Pauli Landungsbrücken U-Bahn: U3: St. Pauli Landungsbrücken
Anschrift und Verkehrsanbindung Theater des Hafens:
Adresse: Norderelbstraße 6, 20457 Hamburg S-Bahn: Per Boot-Shuttle ab Landungsbrücken zu erreichen
Hallo, Ich habe zwei Karten zu Verkaufen für die 20 Uhr Vorstellung, da meine Frau Ins Krankenhaus muss und wir extra von Bonn aus fahren wollten. Der Saal ist Ausverkauft und die Karten kosten insgesamt 187,78 Euro. Kategorie: 3 Anzahl: 2 Bereich: Rang Mitte Links Reihe 11 Platz: 11,10 Ich verkaufe die tickets etwas günstiger und zwar für 160 Euro, also ein Schnäppchen. Bei interese bitte eine E-Mail so schnell wie möglich an: angbecker@gmail.com Der Versand bzw. Zahlung können ... weiterlesenantworten
Seit dem ich Mutter bin, bin ich Hausfrau und ganz für meine Kinder da. Ich shoppe leidenschaftlich gerne und für alle, die in einer ähnlichen Situation sind, habe ich einen Tipp: probiert doch mal Mystery Shopping! Die Zeit kann man sich total flexibel einteilen und mir macht das viel Freude. Ich lasse mich einfach beraten, kaufe eine Kleinigkeit und am Schluss schreibe ich einen Bericht. Also, ich bin bei Multi-Value ... weiterlesenantworten
Hallo! Ich komme aus Ungarn, fliege aber in ein paar Wochen nach Hamburg. Ich wahr schon mahl dort dann habe ich jeden Tag Tageskarten gekauft. Damit konnte man Bus, S-Bahn, U-Bahn also alles fahren. Gibt es sowas auch als Wochenkarte? Wieviel kostet sie? Danke für eure Antworten! Melissza weiterlesenantworten
Moin, Moin, ich suche Urlaubsbekannte aus Frühjahr 1972 aus Cala Figuera/Mallorca, wie da waren: Karin, Marlies, Silvia, Birgit, Uschi, Heine, Olaf, Sepp usw., einige davon aus der Ecke HH. Der Reiseleiter hieß Werner (fahr mit) und ist leider vor ca. 4 Jahre verstorben. Habe die Dia digitalisiert und würde sie gerne per mail verschicken, natürlich kostenlos. Wer sich also erkennt und Interesse hat, kann sich gerne melden bitte per ... weiterlesenantworten
Schönen Nachmittag, ich habe eine Bitte bzw. Frage an die "Hamburg-Experten". Wir fahren Ende März nach Hamburg und ich bin hier auf der Suche nach einem technischen oder wissenschaftlichen Muesum, werde aber irgendwie nirgens fündig. Gibt es sowas? Wenn ja wie heißt des denn? Wäre super wenn mir wer weiterhelfen könntet! Vielen Dank im Vorras Liebe Grüße Natlie weiterlesenantworten
Kommentare und Tipps von anderen Usern zu St. Pauli Landungsbrücken
Hamburger Deern meint zu St. Pauli Landungsbrücken:
Die Landungsbrücken stehen als Sinnbild für Hamburg. Auch ich als Hamburger Deern komme gerne hier her, wenn ich Zeit habe. Natürlich gibt es hier Touristen, aber das ist doch verständlich, oder? Jeder, ob Hamburger oder nicht, sollte die Landungsbrücken mal besucht haben.
100%
Gast meint zu St. Pauli Landungsbrücken:
Die Landungsbrücken St.Pauli sind überteuert und auch von Touristen übersät. Von hier aus kann man aber wirklich schön, die riesigen Schiffe sehen, wie sie aus und ein fahren.
Dieses Thema St. Pauli Landungsbrücken beinhaltet einen St. Pauli Landungsbrücken Reiseführer und Tipps zu weiteren Sehenswürdigkeiten.
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